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Handyempfang im Zug: Wie Fenster und Repeater helfen

Metallwagenkasten und beschichtete Scheiben schirmen Mobilfunksignale ab. Repeater leiten Streckensignale ins Zuginnere; minimal gelaserte Fenster lassen Funkstrahlung nahezu ungehindert passieren. Welche Fensterlösung an Bord ist, hängt vom Zugtyp ab.

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Warum die Zughülle den Empfang dämpft

Beim Telefonieren oder Surfen mit dem eigenen Handy muss das Mobilfunksignal von außen in den Zug gelangen. Die Deutsche Bahn beschreibt den Waggon als Faraday’schen Käfig: Der Wagenkasten aus Metall und die mit einer Metallschicht bedampften Scheiben schirmen das Signal ab. Die Scheibenbeschichtung hat zugleich eine Funktion für das Raumklima. Sie verhindert ein übermäßiges Aufheizen des Wageninneren und spart dadurch Energie, die sonst die Klimaanlage verbrauchen würde. Die Empfangsdämpfung entsteht damit an einer Stelle, die auch den Wärmeeintrag ins Abteil begrenzt.

Repeater und mobilfunkdurchlässige Scheiben

Seit 2016 stattet die Bahn ihre Fernverkehrszüge in Kooperation mit Telekom, Vodafone und O2 Telefónica mit aktiven Signalverstärkern, sogenannten Repeatern, aus. Außen am Zug montierte Antennen nehmen die entlang der Strecke anliegenden Mobilfunksignale auf und leiten sie ins Zuginnere weiter. Aktuell verfügen alle ICE- und Intercity-2-Züge über diese Technik. Eine andere Lösung setzt an der Fensterscheibe an: Bei mobilfunkdurchlässigen Scheiben wird die dämpfende Metallschicht per Laser minimal unterbrochen. Der winzige Einschnitt ist laut Bahn mit bloßem Auge fast nicht zu erkennen, lässt Funkstrahlung aber nahezu ungehindert eindringen. So soll guter Empfang möglich sein, ohne die klimatischen Verhältnisse im Wageninneren zu beeinträchtigen.

Fensterlösungen und Mobilfunk im Tunnel

Die beiden Ansätze sind in der Flotte unterschiedlich verteilt. Neu bestellte Züge wie ICE 3neo und ICE L erhalten die mobilfunkdurchlässigen Scheiben bereits ab Werk. Bei älteren Zügen werden sie nach Möglichkeit schrittweise nachgerüstet. Ein Repeater überträgt vorhandene Signale per Antennenanlage, während die Fensterschicht den Durchgang durch die Scheibe erleichtert. Beide verbessern den Empfang an Bord, können aber eine Lücke in der Mobilfunkversorgung entlang der Strecke nicht ausgleichen. Das gilt ebenso für den Internetzugang per Zug-WLAN: Das lokale WLAN bleibt im Tunnel verfügbar, doch Internet gibt es dort nur bei Funkversorgung durch Mobilfunkanbieter. ICE-Portal-Inhalte sind lokal gespeichert und deshalb weiter abrufbar.

Quellen und Einordnung

KI-unterstützt erstellt und in einem separaten Modellaufruf anhand der Quellen geprüft. Planungstipps und ausdrücklich bezeichnete Rechenbeispiele sind eigene Einordnungen; keine eigenen Hotel- oder Mietwagentests. Angebotspreise und Verfügbarkeit bitte direkt im Vergleich prüfen.

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